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Biografie

Als Finalist des 54. Besançon International Competition for Young Conductors sorgte der Chilene Helmuth Reichel Silva für internationale Aufmerksamkeit. Er gilt als einer der herausragendsten und interessantesten südamerikanischen Dirigenten der jüngeren Generation. Zudem gewann Reichel Silva den 2. Preis beim 6. Deutschen Hochschulwettbewerbs Orchesterdirigieren in Stuttgart sowie den Orchestra Prize beim Jeunesse Musicales Conducting Competition in Bukarest.

In der Saison 2017/2018 gibt Helmuth Reichel Silva sein Japan-Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra in der Muza Kawasaki Symphony Hall und mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa in der Ishikawa Ongakudo Concert Hall. Darüber hinaus wird er in Shanghai am Pult des Young Philharmonic Orchestra Baden-Württemberg sein China-Debüt geben. Weitere Engagements führen ihn zu dem Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen, Brucknerorchester Coburg, Orquesta Clásica de la Universidad de Santiago und Orquesta de Cámara de la Universidad Católica de Chile.

Nach seinem gefeierten Debüt 2016 beim Orquesta Sinfónica Nacional de Chile wurde Reichel Silva sofort für die nächste Spielzeit als Conductor in Residence des Sommerfestivals 2017 wieder eingeladen, mit über zehn Konzerten auf Tournee, u. a. im Rahmen des berühmten Festivals "Semanas Musicales de Frutillar" im "Teatro del Lago".

«He has something special.»

Jonathan Nott

Helmuth Reichel Silva dirigierte das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Sinfonieorchester Basel, das Orchestre Victor Hugo Franche-Comté, das Stuttgarter Kammerorchester, die Stuttgarter Philharmoniker, das Orchestra di Padova e del Veneto, die Oltenia Filarmonica, das George Enescu Philharmonic, die Kammerphilharmonie Graubünden, die Württembergische Philharmonie Reutlingen und das Südwestdeutsche Kammerorchester. Zudem arbeitete er mit dem Landesjugendorchester Nordrhein- Westfalen und der Jungen Deutschen Philharmonie zusammen. Er war von 2014 bis 2016 Chefdirigent des Sinfonieorchesters der Katholischen Hochschulgemeinde Freiburg.

Sein Operndebüt gab er 2013 an der Schlossoper Haldenstein am Pult der Kammerphilharmonie Graubünden in einer Produktion von Verdis „Rigoletto“. Als Chefdirigent des Strohgäu-Sinfonieorchester Schwieberdingen leitete er mehrere konzertante Aufführungen mit Opern von Puccini, Verdi, Mascagni und Mozart.

«He impressed with his deeply felt musical ideas and a technical ability to achieve them.»

Dennis Russell Davies

Geboren 1983 in Santiago, Chile, begann Helmuth Reichel Silva im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Bereits während seines Studiums am Staatlichen Konservatorium in Santiago de Chile erhielt er verschiedene Preise und konzertierte in den wichtigsten Konzertsälen Chiles. Im Jahr 2009 wurde Helmuth Reichel Silva mit der Förderung der Stiftung „Fondo Nacional de la Cultura y de las Artes“ des Chilenischen Staates geehrt. Er studierte zunächst Violine an der Hochschule für Musik Würzburg und legte seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ab, anschließend absolvierte er die Meisterklasse. Wertvolle Erfahrung als Orchestermusiker durfte Helmuth Reichel Silva unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Jonathan Nott, Hannu Lintu und Michael Sanderling sammeln, bevor er seine Ausbildung als Dirigent mit Per Borin an der Musikhochschule Stuttgart und Sebastian Tewinkel an der Musikhochschule Trossingen absolvierte. Er besuchte Kurse bei Jorma Panula, Bruno Weil, Yuuko Amanuma, Rodolfo Fischer und Yuji Yuasa. Helmuth Reichel Silva ist Preisträger des Dirigentenpodiums Baden-Württemberg, in dessen Rahmen er mit führenden Orchestern in Deutschland arbeiten durfte.